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Autor Thema: Panzer des Monats – ARL 44  (Gelesen 1852 mal)

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Offline Holgerius/Bier-Elfe

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Panzer des Monats – ARL 44
« am: 02. Juli 2012, 19:26:42 »
Panzer-Begeisterte,

Diesen Monat wollen wir den französischen Tier VI schweren Panzer ARL 44 euch näher zu Gemüte führen. Der Panzer ist gegen Ende des Zweiten Weltkriegs designt worden, teilweise um die französische Panzerindustrie nach der Befreiung von Paris am Laufen zu erhalten.

In diesem Artikel wollen wir die Geschichte des Panzers beleuchten und euch einige Tipps geben, wie ihr den ARL 44 Panzer am besten im Spiel einsetzen könnt.

Aus gegebenem Anlass, haben wir selbstverständlich ein dazugehöriges Sonderangebot für euch vorbereitet. Vom 1. bis 31. Juli werdet ihr mit dem ARL 44 10% mehr Credits verdienen. Zeit also euch in den Fahrersessel zu schwingen, und mit dem Panzer des Monats etwas Action zu erleben!

 

Geschichte
Vor dem Krieg, gehörte Frankreich zu den größten Panzerproduzenten der Welt (nur überschattet von der Sowjet-Union, die noch produktiver war). Nach dem Abkommen von Vichy jedoch im Juni 1940, wurde es Frankreich verboten neue Panzer zu entwickeln und zu produzieren. Das Verbot hielt die Franzosen aber nicht davon ab, dennoch einige imposante Maschinen herzustellen. Getarnt als Zivil-Modelle oder als Projekte für die deutsche Marine, wurde die Entwicklung von Panzern langsam fortgeführt. Nach der Befreiung von Paris 1945, versuchte die französische Regierung alles, um Frankreichs Position als Supermacht in der Nachkriegszeit zu erhalten. Teil dieses Vorgehens war es, die französische Panzerindustrie so schnell wie möglich wieder zu alter Größe zurückzubringen.

Ursprüngliche Konzeption

Der Auftrag für den ARL 44 wurde am 9. Oktober 1944 erteilt. Zu Beginn war das Fahrzeug als Infanterie-Unterstützer konzipiert, und wurde in einer Stückzahl von 500 Einheiten bestellt. Der Panzer wurde als ein „Übergangs-Panzer“ beschrieben, bestehend hauptsächlich aus bereits existierenden Modulen, die keine langwierige Konzeption von Prototypen erfordern würde. Dies war in den Augen der Franzosen notwendig, um die Panzerindustrie schnell wieder auf Vordermann zu bringen, ohne einen wirklichen neuen und modernen Panzer in Auftrag geben zu müssen. Dieser „Übergangspanzer“ sollte 35 Tonnen wiegen und mit einem Talbot-Motor mit 500 PS ausgestattet sein. Das gewählte Geschütz sollte ein 75mm SA 44 werden und die Panzerung sollte dem eines Sherman entsprechen. Schnell war die Entscheidung gefällt das Kettenlaufwerk des B1-bis Panzers wiederzuverwenden, da es sich als sehr praktisch im Gelände erwiesen hat. Nachteil dieses Kettenlaufwerks war, dass die Geschwindigkeit des Panzers auf ebenen Straßen ebenso nicht überwältigend sein würde. 

Entwicklung

Schon bald wurde klar, dass der Panzer keinen Fortschritt im Vergleich zu anderen bereits erhältlichen Panzern auf dem Markt darstellen würde. Der Panzer war zu schwach und trotz guter Gelände-Eigenschaften nicht gut für lange Distanzen geeignet. Sein Hauptgeschütz war zu schwach, um gegen deutsche Geschütze bestehen zu können.

Um diese Schwächen auszugleichen, wurde die Entscheidung getroffen die Bewaffnung mit einem 90mm Geschütz mit einer Geschoss-Austrittsgeschwindigkeit von 1000 m/s und einem dazugehörigen Turm auszuwechseln. Letztendlich war das Geschütz mit einer Mündungsbremse ausgestattet, die für die mächtige Kanone notwendig wurde.

Bald sollten weitere Probleme in der Entwicklung folgen. Am 23. Juni 1945 wurde die bestellte Menge der Panzer auf 150 Einheiten aufgrund einer Knappheit von Materialien (Kohle, Stahl, Strom… kurz Alles) reduziert. Der Motor wurde gegen den Maybach HL 230 (600-700PS) ausgetauscht – ein von den deutschen erbeuteter Motor, der relativ klein und dadurch sehr mobil einsetzbar war. Aufgrund der Einschränkungen des Getriebes, blieb die Höchstgeschwindigkeit des Panzers aber dennoch bei 37 km/h. Erst im Juli 1945 wurde die Entscheidung über die finalen Spezifikationen des ARL 44 gefällt. Der Panzer sollte über eine 90 mm Kanone, 120 mm Panzerung, ein Gewicht von 50 Tonnen  und den Talbot 500 PS Motor verfügen, der letzten Endes gegen den Maybach HL 230 ausgetauscht werden könnte.

Schon bald wurde klar, dass der Panzer keinen Fortschritt im Vergleich zu anderen bereits erhältlichen Panzern auf dem Markt darstellen würde. Der Panzer war zu schwach und trotz guter Gelände-Eigenschaften nicht gut für lange Distanzen geeignet. Sein Hauptgeschütz war zu schwach, um gegen deutsche Geschütze bestehen zu können.

Um diese Schwächen auszugleichen, wurde die Entscheidung getroffen die Bewaffnung mit einem 90mm Geschütz mit einer Geschoss-Austrittsgeschwindigkeit von 1000 m/s und einem dazugehörigen Turm auszuwechseln. Letztendlich war das Geschütz mit einer Mündungsbremse ausgestattet, die für die mächtige Kanone notwendig wurde.

Produktion

Es sollte noch schlimmer kommen. Gegen Ende des Krieges, gab es lediglich ein Modell aus Holz vorzuweisen, und die Bestellmenge wurde weiter auf 60 Fahrzeuge reduziert. Tatsächlich gab es zu diesem Zeitpunkt bereits keine wirkliche Notwendigkeit für den Panzer mehr, und die Produktion wurde nur fortgeführt, um die Moral der Nation aufrecht zu erhalten.

Nach langer Produktionszeit konnten einige Modelle tatsächlich produziert und ausgeliefert werden. Im Kampf jedoch erwiesen sie sich als relativ ungelenk aufgrund zahlreicher Getriebeausfälle und einer schwachen Geschützmontierung, die die Kanone quasi unbrauchbar machte. Der Panzer wurde bald darauf ausrangiert und eingelagert. Was übrig blieb wurde entweder zu Trainingszwecken verwendet, oder gar nicht erst produziert. Die Produktion wurde offiziell im April 1952 beendet, und die Fahrzeuge durch den US-produzierten M47 Patton ersetzt, der ebenfalls mit einem 90 mm Geschütz ausgestattet war.



 

Der Panzer im Spiel
Im Spiel sind vermutlich mehr ARL 44 unterwegs als in Wirklichkeit produziert wurden.

Den ARL 44 könnt ihr nach dem Tier V BDR G1B erforschen, und er schließt zu dem AMX M4 (1945) auf. Seite Struktur verfügt über 780 Lebenspunkte, was für einen schweren Tier VI Panzer relativ in Ordnung ist. 

Motor

Die Basisvariante verfügt über 575 PS. Dies schränkt eure Beschleunigungsfähigkeit ein und erschwert es, selbst auf ebenem Gelände, die Höchstgeschwindigkeit von 37km/h zu erreichen.

Name

Leistung

Brandwahrscheinlichkeit

Gewicht

Maybach HL 230

575 PS

20%

700kg

Maybach HL 230 P 45F

750 PS

20%

750kg

Mit dem Top-Motor sollte es euch leichter fallen, die Höchstgeschwindigkeit zu erreichen. Dies ist der einzige Vorteil der Aufrüstung des Motors, da ansonsten die Brandwahrscheinlichkeit dieselbe bleibt. Wenn ihr euch immer euren Feinden zuwendet, solltet ihr die Brandgefahr allerdings minimal halten können.

 

Kettenlaufwerk

Habt ihr erst mal die bessere Version eures Kettenlaufwerks erforscht und eingebaut, könnt ihr einen besseren Turm für euren Panzer in Betracht ziehen. Mit dem Kettenlaufwerk des ARL 44 kriegt ihr eine Wendegeschwindigkeit von 20 Grad/Sek, und könnt wesentlich mehr Gewicht auf euer Fahrzeug packen.

Name

Maximalgewicht

Wendegeschwindigkeit

ARL 44

46.96 t

18 Grad/s

ARL 44 Bis

50.5 t

20 Grad/s

 

Funkgerät

Als Erstes solltet ihr eurem Panzer ein besseres Geschütz spendieren. An zweiter Stelle sollte aber die Aufrüstung zum Top-Funkgerät stehen, die es euch ermöglichen wird, über alle von euren Teammitgliedern aufgedeckten Gegner - auch weit entfernt - Bescheid zu wissen. Dank der 750m – Reichweite des SCR 528F Funkgeräts wisst ihr so wesentlich besser, was um euch herum geschieht.

Name

Reichweite

Gewicht

SCR 508

400m

100kg

SCR 528F

750m

80kg

 

Turm

Um die Top-Geschütze montieren zu können, müsst ihr erst euren Turm aufwerten. Auf den ersten Blick scheint der Basisturm im Vergleich zur Top-Variante gar nicht so verschieden zu sein. Der wesentliche Unterschied liegt im Formfaktor des Geschützturms, der wesentlich umfangreicher in der Basisversion ist, was ihn zu einem leichten Ziel für Gegner macht. Aus diesem Grund nennt man auch den Basisturm im Volksmund „die Scheune“! Mit 100 mm Panzerung von vorn und 60 an den Seiten und hinten, ist die Basisversion fast genauso ausgestattet wie die Topversion – der ARL 44 Nouvelle – der über 110 mm vorn, aber dafür nur 30 mm an den Seiten und hinten verfügt. In der Basisversion bekommt ihr 20 Grad/Sek Drehgeschwindigkeit und 22 Grad/Sek mit dem Top-Modell. Der wahre Vorteil liegt also klar in der verkleinerten Fläche und der Fähigkeit bessere Geschütze zu montieren.

Name

 Panzerung (vorn/Seiten/hinten, in mm)

Drehgeschwindigkeit

Sichtweite

Gewicht

ARL44 Expérimentale

100/60/60

20 Grad/s

320 m

7.000 kg

ARL44 Nouvelle

110/30/30

22 Grad/s

330 m

6.500 kg

 

Geschütze

Mit dem Basis-Geschütz und seinem 76 mm Kaliber könnt ihr bis zu 16 Mal pro Minute schießen. Mit herkömmlichen panzerbrechenden Geschossen habt ihr jedoch nur 115 Schaden und eine mittlere Durchschlagskraft von 128 mm. Zuerst solltet ihr das 90 mm DCA 30 Geschütz montieren, da ihr dafür euren Turm nicht aufzuwerten braucht. Mit diesem Geschütz erhaltet ihr eine höhere Durchschlagskraft (135 mm) und mehr Schaden (240 durchschnittlich). Somit könnt ihr den Schaden der Basis-Version quasi verdoppeln, was dieses Geschütz zu einer guten ersten Wahl macht

Name

Schaden
(PB/HART-KERN/HE)

Durchschlagskraft
(PB/HART-KERN/HE in mm)

Feuerrate

Genauigkeit auf 100 m

Zielerfassung

76 mm Gun M1A1

115/110/185

128/177/38

16 Schuss/min

0.43 m

2.3 s

90 mm DCA 30

240/240/320

135/175/45

7 Schuss/min

0.40 m

2.3 s

90 mm F3

240/240/320

170/248/45

6.82 Schuss/min

0.39 m

2.9 s

105mm Cannon 13TR

300/330/360

165/223/54

5.61 Schuss/min

0.41 m

3.4 s

90 mm DCA 45

240/240/320

212/259/45

6 Schuss/min

0.38 m

3.4 s

Das Top-Geschütz gehört zur achten Stufe mit einem 90 mm Kaliber und feuert bis zu 6 Geschosse pro Minute ab, die mit 240 Schadenspunkten reinhauen. Die Durchschlagskraft beträgt dabei 212 mm – was genug ist, um einige sehr gute Treffer zu landen. Mit dem Tier VII 105 mm 13 TR Geschütz könnt ihr mehr Schaden anrichten, habt aber weniger Durchschlagskraft: Stellt also sicher, dass ihr gut platziert seid, um möglichst viel Chaos anrichten zu können. Viele Spieler entscheiden sich in Panzerkompanien oft für das 105 mm Geschütz, da die zusätzliche Durchschlagskraft des 90 mm Geschützes im Gegensatz zum zusätzlichen Schaden des anderen weniger wert ist, als der Schaden, den man an Fahrzeugen derselben oder niedrigeren Stufen zufügen kann. Mehr Durchschlagskraft wird für euch erst beim Kampf gegen Gegner höherer Stufen notwendig.

 



Spieltipps
Was ihr auf jeden Fall mit diesem Panzer im Hinterkopf behalten solltet, ist der Fakt, dass er über ein angewinkeltes Glacis verfügt. Obwohl es relativ dünn ist, taugt es dennoch sehr gut dazu, ankommende Geschosse abprallen zu lassen. Um also das Meiste aus eurer Panzerung rauszuholen, solltet ihr immer sicherstellen, dass ihr euren Feinden von Vorne begegnet. Der Top-Turm ist kleiner, und besser angewinkelt als die Basis-Version. Dadurch ist er schwieriger zu treffen oder zu durchschlagen. Gute Qualitäten also, um den Hauptkörper des Panzers versteckt zu halten, und nur den Turm im Gefecht offenzulegen. Vergesst nicht: Oft bedeutet eine stärker angewinkelte Panzerung besseren Schutz als einfach nur eine dickere Panzerung.

Vergesst ebenfalls nicht, dass die riesigen Ketten dieses Panzers den Großteil seiner Seiten verdecken. Nutzt dies aus, um eingehenden Schaden abzufangen, und die Zerstörung des Panzers zu verhindern. Oft verstecken sich Spieler mit diesem Panzer hinter Wänden, zeigen dem Feind nur kurz die Ketten oder das Glacis, um diesen zum Feuern zu bewegen, ohne große Schäden für den restlichen Panzer zu riskieren. Hat der Gegner erst Mal gefeuert, könnt ihr aus der Deckung hervorhuschen, und selbst das Feuer erwidern, während euer Herausforderer nachlädt. Vermeidet es, eure Seiten offenzulegen, da diese sehr dünn gepanzert und einfach zu durchschlagen sind. Nutzt die Front und die Außenseite der Ketten als Schutzschild.

Für den Panzer stehen euch eine Menge unterschiedlicher Geschütze zur Verfügung. Für welches ihr euch entscheidet, wird von eurem Spielstil abhängen. Spielt ihr viel im Zufallsgefecht-Modus, wird die 90 mm Variante wegen der besseren Durchschlagskraft für euch eher in Frage kommen. Wer aber in Panzerkompanien mit Fahrzeugen der mittleren Stufe dabei sein will, der sollte sich für das 105 mm Geschütz entscheiden, da bei diesem Spieltyp es mehr auf den ausgeteilten Schaden ankommt.



 

Da habt ihr es! Jetzt wisst ihr alles, was ihr über den ARL 44 wissen müsst. Nutzt euer Wissen weise, um mit dem Panzer von nun an erfolgreich auf dem Schlachtfeld zu sein, und es euren Gegnern so richtig zu zeigen! Zeit also sich den ARL 44 zu besorgen, und im Juli 10% mehr Credits zu kassieren, die wir euch dank unserer Sonderaktion zu Ehren des Panzers

http://worldoftanks.eu/news/2920-tank-month-arl-44-de/
Kommt ne Ente ins Milchgeschäft, fragt der Verkäufer:" Milch?" ,darauf die Ente ":Quack!" =D

http://www.screaminggoatpiano.com/ http://www.knallerseite.de/
http://www.apfelhure.de/ http://slither.io/

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