Dass sich die Spiele-Genre, Action und Echtzeitstrategie eindrucksvoll vereinen lassen, konnte in der Vergangenheit die "Half-Life" Modifikation "Natural Selection" unter Beweis stellen. Einige Zeit später nahm sich dann das Spiel "Savage: The Battle For Newerth" aus dem Hause "S2 Games" dieser Idee an und fand schnell viele Anhänger. Seit kurzem steht das Spiel zum kostenlosen Download bereit und wir stellen den Spielspaß heute erneut auf die Probe!
Die beiden sich bekriegenden Parteien Humans
Die menschliche Rasse setzt verstärkt auf Technologie und erforscht Waffen in den drei verschiedenen Sparten Chemie, Elektrizität und Magnetismus. Die Menschen sind stärker auf Entfernung als im Nahkampf. Beasts
Die "Beasts" sind sehr naturverbunden und ergründen die Magie von Mutter Natur. Außerdem sind sie sehr bewandert im Umgang mit Ihren Klauen. Hinzu kommt, dass sie Ihre Verfassung noch durch diverse Relikte aufbessern können. Action oder Ego-Shooter Modus Bei "Savage" handelt es sich um ein Multiplayerspiel der besonderen Sorte. Ähnlich wie bei vielen anderen Multiplayershootern entscheidet Ihr Euch zuerst für eine Partei - Humans oder Beasts. Danach könnt Ihr Euch ins Getümmel stürzen und müsst versuchen, den Gegner und dessen Basis dem Boden gleich zu machen. Benutzt Ihr Eure Melee-Waffe, beobachtet Ihr Euren Krieger aus der "Third-Person"-Perspektive. Allerdings startet Ihr am Anfang mit einer noch relativ schwachen Kämpfernatur beziehungsweise wenig Gold. Denn mit diesem könnt Ihr Euch in eine stärkere Kampfklasse einkaufen. Aber auch nur, wenn diese bereits im Echtzeitmodus vom Commander erforscht wurden. Das heißt, entweder Ihr metzelt erfolgreich einen der Bösen nieder und heimst dafür Gold ein oder Ihr geht erst mal auf die Jagd und erlegt ein paar NPC-Tiere, die auch den glänzenden Rohstoff hinterlassen. Dabei solltet Ihr immer ein Auge auf Eure Basis haben, denn der Gegner wird natürlich auch versuchen, diese zu zerstören. Solltet Ihr einen Angriff erfolgreich abgewehrt haben, könnt Ihr Gebäude reparieren, indem Ihr mit Eurer Axt einfach dagegen haut. So könnt Ihr aber auch dazu beitragen, die Ressourcen auf aufzustocken. Einfach zu einer Mine hingegen und ein paar mal draufhauen und schon wird Euch angezeigt, wo Ihr alles abladen könnt. Dies ist der sogenannte "Action"-Modus.
Commander oder RTS Modus Anders sieht das Ganze im "Commander"-Modus aus. Eine Person aus jedem Team schlüpft hier in die Rolle des Echtzeitstrategen. Hier beobachtet Ihr das Spielgeschehen von oben und seid dafür zuständig NPC-Arbeiter zu Gold- und Steinmine zu schicken. Außerdem müsst Ihr diverse Gebäude wie ein Arsenal oder Researchcamp errichten. Denn wie bei anderen RTS könnt Ihr erst bessere Einheiten (Items, Krieger, Waffen) bauen und erforschen wenn diverse Gebäude vorhanden sind oder Euer Haupthaus upgegraded wurde. So stehen Euch die richtig coolen Waffen (es gibt drei verschiedene Waffengattungen) im Ego-Shooter Modus erst zur Verfügung nachdem Euer Commander die richtigen Gebäude gebaut hat. Das heißt jetzt nicht das gleich jeder Ego-Krieger als die beste Einheit startet, hat aber im Laufe des Spiels die Möglichkeit sich nach oben zu kaufen und ein besseres, bereits erforschtes Equipment zu wählen.
Nur das Team zählt Allerdings ist der Commander auch der "Dirigent" des Spiels. Um erfolgreich zu sein, müssen Commander und alle Spieler zusammenarbeiten. So kann es schon mal vorkommen das Euch der Commander im Actionmodus auswählt, was Ihr daran erkennen könnt das ein leuchtender Ring um Euch herum sichtbar ist und Euch einen Waypoint bei einem Gebäude erteilt damit Ihr dieses repariert. Natürlich müsst Ihr Euch daran nicht halten und lieber ballern, aber da der Commander den Überblick über das Spielfeld hat wird er schon wissen was er tut. Im Großen und Ganzen müsst Ihr Euch das vorstellen als würdet Ihr "Warcraft 3" spielen. Bloß schlüpft Ihr in die Rolle einer denkenden intelligenten Kampfeinheit. Und wie das so ist werdet Ihr nicht gewinnen können, wenn jede Kampfeinheit seinem eigenen Kopf folgt und sich alleine durch die Welt kämpft. Der Commander wiederum koordiniert die einzelnen Einheiten, also Euch, um so taktisch den besten Weg zu wählen. Solltet Ihr Euch nicht an dessen Befehle halten, sehen die Chancen auf Erfolg ziemlich schlecht aus. Natürlich kann es auch vorkommen, dass der Commander noch nicht sehr viel Erfahrung hat und relativ uneffizient vorgeht. Sollte dies der Fall sein kann dieser auch abgewählt werden. So wird, Teamplay wahrscheinlich mehr als bei jedem anderen Shooter in den Vordergrund gerückt.
Technik Optisch sieht das Spiel dank eigens entwickelter "Silverback"-Engine recht nett aus. Gerade der Ego-Shooter Modus weiß zu gefallen. Das Gras bewegt sich schön im Wind, während Ihr über eine hügelige Wald- und Wiesenfauna lauft. Klar, kann das Spiel mit der heutigen Konkurrenz nicht mehr mithalten weil die Texturen einfach nicht so detailreich sind, dennoch sieht das Game für ein Multiplayerspiel ganz gut aus. Hinzu kommen die wirklich nett gemachten Waffen. Leider sieht man allerdings, dass die Landschaft aus lauter Platten besteht da man hier und dort noch die Nähte sehen kann.
Fazit "Savage" ist ein wirklich cooles Online-Spiel. Die beiden Parteien sind sehr unterschiedlich, dennoch hat man das Gefühl das beide recht gut gebalanced sind. Durch die Funktion des Commanders wird mehr taktischer Tiefgang geboten als bei einem "normalen" Online-Shooter. Nur wer mit dem Commander zusammenarbeitet und dessen Befehle befolgt, wird mit seinem Team auf dem Siegerpodest landen. Ebenso muss der Commander aber darauf achten, dass er sein Team dementsprechend unterstützt. Anfänger können allerdings erst mal Probleme haben sich in dem etwas komplexeren Universum zurecht zu finden. Downloaden sollte man sich das gerade mal 150MB große Spiel auf jeden Fall, denn Spaß macht "Savage" allemal!
http://www.s2games.com/savage/downloads.php@Brutality&Ares das is das abgefahrene spiel das war an dem sylvesterfest bei mir angespielt hatten, eher isses der nachfolger
